Die meisten Menschen haben noch nie einen Geist gesehen, doch das bedeutet nicht, dass es Geister nicht gibt.
Es gibt zahlreiche empirische Beweise, dass körperlose Geister existieren, doch in einer anderen Realität als der unseren.
Diese nicht-physische Dimension, diese größere Realität können wir mit unseren fünf Sinnen nicht wahrnehmen.
Wir funktionieren mit der niedrigsten Frequenz des Daseins auf der dichtesten Ebene, der physischen. Wir glauben, dass das, was wir wahrnehmen, real ist und alles, was wir nicht berühren, schmecken, sehen, riechen oder hören können, nicht existiert.
Unsere Welt erscheint fest, doch, wie die Wissenschaft jüngst entdeckt hat, ist dies eine Täuschung, die durch das relativ langsame Verarbeitungstempo unseres Gehirns erzeugt wird, weshalb wir jenen Raum nicht sehen, der auf subatomarer Ebene zwischen der Materie existiert.
Man kann das mit einem Blick in die Zeitung vergleichen. Wir sehen nicht die Millionen Punkte und weißen Flecken dazwischen, aus denen ein Bild besteht, bis wir es durch ein Vergrößerungsglas betrachten. Trotzdem gibt es diese Punkte.
Obwohl unsere scheinbar feste physische Welt eine Illusion ist, ist sie für uns Realität, während wir in unseren physischen Körpern bleiben, doch es gibt eine andere Welt aus feinerer Materie mit höherer Frequenz in den Lücken zwischen unserer eigenen.
Quantenphysiker haben die Theorie aufgestellt, dass subatomare Partikel, sogenannte "dunkle Materie" die Illusion von Festigkeit erzeugen, ähnlich wie Töne und Obertöne in Kombination identifizierbare Klänge bilden. Auf ähnliche Weise könnten Geister ein vergängliches Abbild einer realen Präsenz sein oder eine Schwingung im Äther, hervorgerufen von zurückgebliebener persönlicher Energie, die nicht mehr Substanz hat als der Schall einer Musiknote. Und wie eine Note verklingt die Energie mit einem Echo in der Ewigkeit, doch für Menschen nicht wahrnehmbar.
Daher können wir die Existenz von Geistern und anderen übernatürlichen Phänomenen nicht als unwissenschaftlich und irrational abtun, nur weil wir ihre Präsenz nicht spüren. Wir könnten sogar unsere Wahrnehmung ändern, sodass wir uns anderer Realitäten bewusst werden; das geschieht oft unbeabsichtigt, wenn wir nicht so intensiv auf materielle Dinge fokussiert sind.